Von Birgid Röder
Tiger und Löwen, Schlangen und Affen, allerlei Getier, gefährliches und närrisches, bevölkerte die Straßen Bad Staffelsteins am Samstag, als sich der große Faschingszug des SKK durch die Straßen schlängelte.
„Der Dschungel bebt“, unter diesem Motto stand das fröhliche Treiben, bei dem die Freihandschützen als Großwildjäger auf die Pirsch gingen, die Schönbrunner Sportfreunde auf ihrem prächtigen Wagen gar schaurig schöne Lieder anstimmten und zum Angriff auf Takatukaland bliesen und ein Haufen aufgescheuchter, verrückter Hühner die „Fosänochd“ kurz entschlossen in eine „Federnacht“ verwandelte. Eine extra Federdusche gab es für den launigen Moderator des Spektakels, SKK-Präsidenten Jo Riemer, der gemeinsam mit dem Dritten „Hasso“ Michael Hess die Gruppen am Rathaus begrüßte. Die Prächtinger Blasmusik sorgte mit Humba tätärä für den richtigen Takt beim Marschieren, wie auch der Spielmannszug der Feuerwehr. Jahr für Jahr eine Augenweide: die Musiker der Klampfengruppe, die heuer in Baströckchen die Mandolinen zupften. In allerbester Laune verteilten die Bad Staffelsteiner Feuerwehrler goldgelbe Bananen an die Schaulustigen am Straßenrand. Ihr Wagen qualmte nicht schlecht, auf dem sie strotzend vor Selbstbewusstsein verkündeten: „Ob Staffelberg, ob Regenwald, wir machen jedes Feuer kalt.“ Kritisch zeigten sich die Wiesener Weiber, die der guten alten Mark nachtrauerten. Die Riesenschlange aus der Maintal-Kindertagesstätte wand sich durch die Straßen, die SKK-Garden waren ein echter Blickfang. Popcorn und Bonbons gab es in rauen Mengen, die 27 Gruppen verteilten ihre Gaben großzügig an die Zuschauer, die sie mit lautem SKK-Rarara begrüßten. Anschließend feierten Karnevalisten in der Adam-Riese-Halle weiter.
